Kaum jemand kennt die Stille eines Waldes so gut wie die Menschen in Molln – und genau diese Ruhe lockt immer mehr Besucher in die Nationalparkgemeinde im Steyrtal. Mit 3.599 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) auf einer Fläche von 191,3 km² ist Molln die viertgrößte Gemeinde Oberösterreichs. Hier erfahren Sie, warum dieser Ort Naturtourismus und dörfliches Leben auf eine seltene Art verbindet.

Einwohner: 3.599 (Stand 1. Jänner 2025) ·
Fläche: 191,3 km² ·
Höchster Punkt: Schoberstein (1.285 m) ·
Bezirk: Kirchdorf ·
Gemeindeart: Marktgemeinde ·
Lage: Oberösterreich, Steyrtal

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Genaues Datum der Firmung 2025 – der Termin wird auf der Website der Pfarre Molln veröffentlicht (Diözese Linz – Pfarrgemeinde Molln).
  • Vollständige Liste aller Partnergemeinden – Details ausschließlich auf der offiziellen Gemeindeseite (Gemeinde Molln – Startseite).
  • Anzahl der aktiven Vereine – variiert jährlich und wird nicht zentral erfasst (Gemeinde Molln – Vereinsverzeichnis).
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht
Der Widerspruch

Molln ist flächenmäßig die viertgrößte Gemeinde Oberösterreichs, aber faktisch ein Dorf mit 3.599 Einwohnern. Die Weite der Natur steht im Kontrast zur Überschaubarkeit des Ortskerns – genau das macht den Reiz für Besucher aus Städten wie Linz oder Wien aus.

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Daten zur Gemeinde zusammen.

Merkmal Wert
Gemeindeart Marktgemeinde
Bundesland Oberösterreich
Bezirk Kirchdorf
Fläche 191,3 km²
Einwohner 3.599 (1. Jänner 2025)
Höhe 442 m ü. A.
Höchster Punkt Schoberstein (1.285 m)
PLZ 4591
Vorwahl +43 (07584)
Website www.molln.at

Was ist Molln?

Allgemeine Informationen

  • Molln ist eine Marktgemeinde im Bezirk Kirchdorf in Oberösterreich (Oberösterreich Tourismus – Gemeindeprofil).
  • Die Gemeinde wird als Nationalparkgemeinde bezeichnet und liegt im Zentrum des mittleren Steyrtals (Oberösterreich Tourismus – Nationalparkgemeinde).
  • Mit 3.599 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) und einer Fläche von 191,3 km² ist Molln die viertgrößte Gemeinde Oberösterreichs nach Fläche (Gemeinde Molln – offizielle Fakten).
  • 70 % der Gemeindefläche sind bewaldet (133 km²), 20 % werden landwirtschaftlich genutzt (39 km²) (Gemeinde Molln – Flächenaufteilung).

Geografie und Lage

  • Molln liegt im Steyrtal auf einer Seehöhe von 442 Metern (Oberösterreich Tourismus – Höhenangabe).
  • Der höchste Punkt der Gemeinde ist der Schoberstein mit 1.285 Metern (Oberösterreich Tourismus – Schoberstein Wanderung).
  • Die Gemeinde ist Teil des Nationalparks Oberösterreichische Kalkalpen (Oberösterreich Tourismus – Nationalparkbezug).

Geschichte

  • Die Maultrommelfertigung hat in Molln eine jahrhundertealte Tradition (Oberösterreich Tourismus – kulturelles Erbe).
  • Die Wallfahrtskirche Frauenstein mit der Schutzmantelmadonna von Gregor Erhardt ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten (Oberösterreich Tourismus – Sehenswürdigkeiten).
  • Zu den Naturdenkmälern zählen die Rinnende Mauer und der Steyrdurchbruch (Oberösterreich Tourismus – Naturdenkmäler).
Fazit: Molln ist nicht einfach eine weitere Landgemeinde – mit 191,3 km² Fläche und über 70 % Waldanteil ist sie ein grünes Herz Oberösterreichs, das Nationalpark-Tourismus und traditionelles Dorfleben vereint. Naturliebhaber: Die Wege sind weit und ruhig. Einwohner: Die Nähe zu Linz (etwa 80 km) bleibt der Preis für die Abgeschiedenheit.

In welchem Bezirk liegt Molln?

Bezirkszuordnung und Lage im Traunviertel

  • Molln gehört zum Bezirk Kirchdorf im Traunviertel in Oberösterreich (Gemeinde Molln – Bezirksangabe).
  • Der Bezirk Kirchdorf ist für seine Lage zwischen den Voralpen und dem Alpenvorland bekannt.

Nachbargemeinden

Anreise

  • Molln liegt etwa 80 km südlich von Linz und ist über die B140 (Steyrtal Straße) erreichbar (Oberösterreich Tourismus – Anreiseinformationen).
  • Eine direkte Autobahnanbindung besteht nicht – die nächstgelegenen Abfahrten sind Sattledt (A8) und Klaus (Haid-Pyhrn).
Die Rechnung

Für Tagesausflügler aus Linz oder Wels bedeutet die Anreise nach Molln eine Fahrzeit von 50 bis 80 Minuten. Der fehlende Autobahnanschluss hält den Massentourismus fern – genau das, was die Ruhe des Steyrtals bewahrt.

Das Muster ist eindeutig: Die Abgeschiedenheit von Molln ist bewusst gewählt, um die Natur zu schützen.

Wie hoch ist der Schoberstein in Molln?

Höhe und Lage des Schobersteins

  • Der Schoberstein hat eine Höhe von 1.285 Metern und ist der höchste Punkt der Gemeinde Molln (Oberösterreich Tourismus – Schoberstein Wanderung).
  • Er liegt im Nationalpark OÖ Kalkalpen und bietet einen weiten Ausblick über das Steyrtal.

Wanderroute von Molln

  • Die Wanderung startet in Molln und folgt der Wegnummer 482 (Oberösterreich Tourismus – Routenangabe).
  • Die Strecke führt durch dichte Wälder und über offene Almwiesen – insgesamt über 100 Kilometer Wander- und Radwege sind in Molln ausgewiesen (Oberösterreich Tourismus – Wegenetz).

Aussicht und Besonderheiten

  • Vom Gipfel des Schobersteins haben Wanderer einen Panoramablick auf die umliegenden Kalkalpen (Oberösterreich Tourismus – Aussichtsbeschreibung).
  • Der Steyrdurchbruch und die Rinnende Mauer sind lohnende Zwischenziele auf dem Weg (Oberösterreich Tourismus – Naturdenkmäler auf der Route).
Fazit: Der Schoberstein ist nicht der höchste Berg der Alpen, aber mit 1.285 Metern das definitive Wanderziel für Molln-Besucher. Geübte Wanderer: In 3-4 Stunden Aufstieg erreicht ihr den Gipfel. Familien: Die kürzeren Routen rund um den Nationalpark bieten ebenso tolle Ausblicke.
Was zu beachten ist

Die Wanderung zum Schoberstein ist mittelschwer – Trittsicherheit und gutes Schuhwerk sind Voraussetzung. Wer im Nationalpark unterwegs ist, sollte Wege nicht verlassen: Die Naturdenkmäler sind geschützt und die Alpentiere dulden keine Nähe.

Wann findet die Firmung in Molln statt?

Firmtermin für das laufende Jahr

  • Die Firmung in Molln wird von der Pfarrgemeinde Molln der Diözese Linz organisiert (Diözese Linz – Pfarrgemeinde Molln).
  • Der genaue Termin wird auf der Website der Pfarre sowie im Pfarrbrief veröffentlicht – für das Jahr 2025 ist der Termin noch nicht definitiv bestätigt.

Anmeldung und Vorbereitung

  • Die Anmeldung zur Firmung erfolgt über das Pfarrbüro Molln (Diözese Linz – Kontakt Pfarrbüro).
  • Der Firmvorbereitungskurs umfasst in der Regel mehrere Treffen und ein gemeinsames Wochenende.
Der Haken

Anders als die Einwohnerzahl (3.599 – erste Quelle) ist das Firmdatum kein feststehender Wert. Wer im Jahr 2025 in Molln die Firmung plant, sollte frühzeitig das Pfarrbüro kontaktieren – spätestens vier Monate vor dem Wunschtermin.

Die kirchlichen Termine unterliegen jährlicher Planung und sind nicht immer öffentlich einsehbar.

Welche Partnergemeinden hat Molln?

Partnerstädte und -gemeinden

  • Molln unterhält mehrere Partnerschaften, deren Details auf der offiziellen Gemeindeseite molln.at veröffentlicht sind (Gemeinde Molln – Partnerschaften (offizielle Seite)).
  • Die genaue Anzahl und die Namen der Partnergemeinden sind auf der Homepage der Gemeinde abrufbar – die Datenbank DORIS InterMAP führt ergänzende Informationen (DORIS InterMAP – Gemeindedaten Oberösterreich).

Partnerschaftsaktivitäten

  • Die Partnerschaftsaktivitäten umfassen regelmäßige Besuche und kulturellen Austausch.
  • Internationale Verbindungen stärken den Bekanntheitsgrad der Nationalparkgemeinde über die Grenzen Österreichs hinaus.
Fazit: Interessierte Besucher: Die Liste der Partnergemeinden ist nicht direkt in Suchmaschinen sichtbar, aber auf molln.at unter „Gemeinde & Politik“ hinterlegt. Ein Klick führt zur aktuellen Aufstellung.

Die Wallfahrtskirche Frauenstein in Molln mit ihrer Schutzmantelmadonna von Gregor Erhardt zieht jedes Jahr Tausende Besucher an – ein stiller Gegenpol zum aktiven Wanderurlaub im Nationalpark.

Oberösterreich Tourismus – Wallfahrtskirche Frauenstein

Die Gemeinde Molln weist 3.599 Einwohner und eine Fläche von 191,3 km² aus, wobei 70 % bewaldet sind – das macht sie zur viertgrößten Gemeinde Oberösterreichs.

Gemeinde Molln – Fakten & Zahlen

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Wanderwege gibt es in Molln?

Die Gemeinde weist mehr als 100 Kilometer Wander- und Radwege aus, die durch den Nationalpark Kalkalpen und das Steyrtal führen (Oberösterreich Tourismus – Wegenetz).

Hat Molln eine direkte Autobahnanbindung?

Nein, die nächsten Autobahnanschlüsse sind Sattledt (A8) und Klaus (Haid-Pyhrn). Molln selbst ist über die B140 (Steyrtal Straße) erreichbar.

Welche Einkaufsmöglichkeiten hat Molln?

Im Ortskern gibt es Nahversorger, Bäckereien und regionale Lebensmittelgeschäfte. Für größere Einkäufe fahren viele Einwohner in die Bezirkshauptstadt Kirchdorf.

Gibt es ein Freibad in Molln?

Ja, das Freibad Molln bietet im Sommer Erfrischung und liegt direkt im Ortsgebiet. Der Nationalpark mit seinen Bächen lädt aber auch zum Naturbaden ein.

Wie alt ist die Siedlungsgeschichte von Molln?

Die erste urkundliche Erwähnung von Molln stammt aus dem Jahr 1190. Die Maultrommelfertigung wird seit dem 17. Jahrhundert dokumentiert (Oberösterreich Tourismus – Maultrommeltradition).

Welche Vereine sind in Molln aktiv?

Es gibt einen aktiven Musikverein, die Freiwillige Feuerwehr, Sportvereine (Fußball, Tennis, Turnen) und mehrere kulturelle Initiativen.

Kann man in Molln übernachten?

Ja, es gibt mehrere Gasthöfe, Pensionen und Ferienwohnungen. Ein Campingplatz im Nationalparkbereich ist ebenfalls vorhanden.

Welche Ämter sind im Gemeindeamt von Molln untergebracht?

Das Gemeindeamt in der Ortsmitte beherbergt das Bürgerservice, das Standesamt, die Bauabteilung und das Meldeamt.

Molln ist mehr als eine bloße Durchgangsgemeinde im Steyrtal. Die Kombination aus einem der größten Gemeindegebiete Oberösterreichs, einem intakten Nationalpark und einer nachweislich jahrhundertealten Handwerkstradition macht sie zu einem Ort mit eigenem Charakter. Für Tagesausflügler aus dem Zentralraum Oberösterreichs bietet sich ein klarer Vorteil: Wer die Ruhe sucht, findet sie hier in einer Konzentration, die in 80 Kilometern Umkreis von Linz selten geworden ist. Der Nachteil: Wer schnelle Anbindung und urbane Infrastruktur braucht, wird in Molln an Grenzen stoßen. Für Einheimische bedeutet die Abwägung: einen halbstündigen Arbeitsweg für die tägliche Stille in Kauf nehmen – oder in die Bezirkshauptstadt ziehen.